Kreis bietet zwölf Plätze für den Girls’Day

Zwölf junge Frauen können beim diesjährigen „Girls´ Day“ in die Kreisverwaltung Ahrweiler hineinschnuppern. Anmeldungen sind ab sofort möglich, wie die Kreisverwaltung heute in einer Pressemitteilung schreibt. Anlass des bundesweiten „Mädchen-Zukunftstages“: Junge Frauen entscheiden sich auch heute noch oft für typisch weibliche Berufe wie Kindergärtnerin, Friseurin oder Arzthelferin. Der Aktionstag will ihren Blickwinkel erweitern. Am Donnerstag, 14. April, stehen von 9 bis 14 Uhr vier Arbeitsbereiche im Kreishaus für den weiblichen Berufsnachwuchs offen. Der Abfallwirtschaftsbetrieb bietet sechs Mädchen Einblicke in den Alltag. Nach der gemeinsamen Fahrt zum Abfallwirtschaftszentrum „Auf dem Scheid“ in Niederzissen lernen sie dort verschiedene praktische Tätigkeiten kennen, etwa die Arbeit am Eingang, im Bereich für Kleinanlieferer und an der Annahmestelle für Problemabfälle. Bei der „Denkmalpflege zum Anfassen“ (zwei Plätze) geht es um den Erhalt und die Sanierung von Kulturdenkmälern mit konkreten Beispielen vor Ort.

Die Dorferneuerung stellt die Frage: Wie kommt wieder mehr Leben in die Dörfer? Hier sind kreative Ideen gefragt: Beispielsweise, wie aus einem alten unansehnlichen Haus ein Schmuckstück für das Dorf werden kann (zwei Plätze). Wer einen der beiden Plätze beim Veterinäramt ergattert, fährt mit den Lebensmittelkontrolleuren raus, um in Gastronomiebetrieben die Hygiene kritisch unter die Lupe zu nehmen (zwei Plätze).

Im Kreis Ahrweiler findet der Mädchen-Zukunftstag seit 2002 statt. Diesmal öffnen sich wieder mehrere Firmen und Einrichtungen für die Mädchen, unter anderem die Fachhochschule RheinAhrCampus in Remagen.

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