Archiv der Kategorie 'Politik'

Platz an der Linde sorgte für Gesprächsstoff

Die Frauen-Union unterwegs auf dem Mühlenberg - mit Anneliese Schmitz (2. von links) als Vorsitzender.

Auch die Geselligkeit kommt bei der CDU-Frauenunion Bad Neuenahr-Ahrweiler nicht zu kurz. So ging es vor wenigen Tagen bei herrlichem Wetter über den Mühlenberg oberhalb von Sinzig zur Waldschenke „Zum Ännchen“. Unterwegs und auch bei Kaffee und Kuchen im “Ännchen” wurde heftig über die wichtigen Themen diskutiert, die Bad Neuenahr-Ahrweiler betreffen.

Die geplante Neugestaltung des Platzes an der Linde wurde von allen begrüßt und lieferte viel Gesprächsstoff. Ebenso das Mehrgenerationenhaus, das von der Bevölkerung sehr gut angenommen wird. Über die Zukunft der Frauenunion entwickelte sich ebenfalls eine kontroverse Diskussion, da noch in diesem Jahr Vorstands-Neuwahlen anstehen.

  • Infos über die CDU-Frauenunion in Bad Neuenahr-Ahrweiler bei Anneliese Schmitz, Telefon 02641/26786, oder per E-Mail an erika-hoehn@freenet.de.

Politische Frauen-Leistungen heute und einst

„Politische Leistungen von Frauen damals und heute“ – um dieses Thema geht es bei einem Treffen des Deutschen Verbands Frau und Kultur Bad Neuenahr-Ahrweiler am Dienstag, 31. Mai, ab 15 Uhr im Hotel Krupp in Bad Neuenahr (Poststraße 4). Rita Cackovic, die Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Ahrweiler, referiert. Mitglieder und Interessierte sind willkommen.

  • Weitere Infos unter Telefon 02643 / 900 240 oder 02641/363 27.

China auf dem Weg zur Großmacht

Der zweite Teil des Vortrag „Die Volksrepublik China auf dem Weg zur politisch-wirtschaftlichen Großmacht“ von Stud. Dir. Bernhard Grund steht auf dem Programm, wenn sich der Ortsverein Bad Neuenahr-Ahrweiler des Deutschen Verbands Frau und Kultur am Dienstag, 12. April, um 15 Uhr im Hotel Krupp in Bad Neuenahr (Poststraße 4) trifft. Mitglieder und Gäste sind willkommen.

  • Anmeldungen unter Telefon 02643/900 240 oder 02641/363 27

Bertha von Suttners abenteuerliches Leben

Bertha von Suttner - Foto mit Unterschrift, um 1886 entstanden.

Über Bertha von Suttner, die erste weibliche Friedensaktivistin, die sich weltweit Gehör verschaffte, spricht Anne Pförtner am Freitag, 1. April, von 15 bis 17 Uhr im Rahmen der Veranstaltungsreihe „FrauenForum am Freitag“ im Mehrgenerationenhaus in Bad Neuenahr (Weststraße 6). Alle Interessierten sind eingeladen. In einer Pressemitteilung schreibt die Referentin: “Will man das ungewöhnliche und abenteuerliche Leben der Bertha von Suttner richtig würdigen, muss man sich klar machen, in welche Zeit sie hineingeboren wurde: Es war Mitte des 19. Jahrhunderts, Zeit der Romantik, des Umbruchs, der Aufklärung, der Rebellion. Bertha von Suttner kam 1843 in einem Prager Palais als Gräfin Kinsky von Wchinitz und Tettau zur Welt. Ihre spielsüchtige Mutter wird im Laufe der Jahre in mondänen Badeorten das Familienvermögen verspielen.

Diese Situation verlangt ihr in Adelskreisen nicht übliche Entscheidungen ab. Dann verliebt sie sich auch noch in den jüngsten Sohn ihrer Arbeitgeberfamilie in Wien und schlägt den Heiratsantrag des reichen und berühmten Alfred Nobel 1876 Paris aus. Von seiner Familie enterbt, sieht sie zusammen mit Arthur Gundacar von Suttner keinen anderen Ausweg als die Emigration; sie fliehen in den Kaukasus. Dort beginnt Bertha mit der Schriftstellerei – und zwar erfolgreich. Nach neun Jahren Emigration kehren sie 1885 nach Wien zurück. Geprägt von den Erfahrungen, die sie dort gemacht haben, und von den Erkenntnissen, die sie im Exil gewonnen haben, lässt sie der Friedensgedanke nicht mehr los. 1889 erscheint mit durchschlagendem Erfolg ihr Buch „Die Waffen nieder!“ Nun wird Bertha von Suttner endgültig zur zentralen Figur der europäischen Friedensbewegung. Zusammen mit dem österreichischen Pädagogen Alfred Hermann Fried gründet sie 1892 in Berlin die noch heute bestehende Deutsche Friedensgesellschaft.”

Grafik: Mediawiki Commons

FrauenForum fühlte Kandidaten auf den Zahn

Erst informieren, dann wählen. Nach dieser Devise stellte das FrauenForum des Kreises Ahrweiler im Jugend- und Kulturbahnhof Bad Breisig Fragen an die LandtagskandidatInnen. Anwesend waren für die SPD Petra Elsner, für die CDU Guido Ernst und Horst Gies, für die Grünen Karin Keelan und für die Linken Harald Jürgensonn und Marion Morassi. Christina Steinheuer von der FDP hat sich wegen eines Landesparteitages entschuldigt. Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende des FrauenForums, Gabriele Hermann-Lersch, richtete auch der Bürgermeister von Bad Breisig, Bernd Weidenbach, Begrüßungsworte an die Anwesenden.

Welche Fragen dem FrauenForum auf den Nägeln brennen, machte Moderatorin Vera Uhlemann zu Beginn deutlich: Sie konfrontierte die Kandidaten gleich mit der ersten Frage zu den kommunalen Haushalten. Für Guido Ernst ist es an der Zeit, eine Gemeindefinanzreform durchzuführen, damit die Kommunen wieder mehr Spielräume für ihre Aufgaben haben. Marion Morassi plädierte für die Besteuerung von Einkommensmillionären. Die Mehreinnehmen – so hat sie ausgerechnet – würden sich auf etwa 3,5 Milliarden Euro belaufen. Petra Elsner stellte die Frage, ob manche kommunale Investition denn auch wirklich sein müsse. Karin Keelan fordert Einsparungen durch weniger Leuchtturm- und Skandalprojekte, mehr Effizienz durch besser abgestimmte Zusammenarbeit, um Doppelstrukturen in Kommunen zu vermeiden und Mehreinnahmen für die Gebietskörperschaften durch eine Unternehmenssteuer, die – im Unterschied zur Gewerbesteuer – auch alle Freiberufler und Ärzte einschließt.

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Frauen-Forum fühlte Politikern auf den Zahn

general-anzeiger-bonn.de vom 13. März 2011

Altersarmut ist allzu oft weiblich und die Angst davor groß. Das war beim politischen Nachmittag am Samstag im Jugend- und Kulturbahnhof Bad Breisig zu spüren, zu dem das Frauen-Forum im Kreis Ahrweiler gut zwei Wochen vor der rheinland-pfälzischen Landtagswahl Kandidaten aus dem Kreis für das Mainzer Parlament eingeladen hatte. … weiterlesen …

Kandidaten stellen sich Fragen des Forums

Plakat anklicken zum Vergrößern.

Zu einem Polit-Talk mit der Leitfrage „Warum sollen wir Sie wählen?“ lädt das FrauenForum Kreis Ahrweiler für Samstag, 12. März, ab 14.30 Uhr in den Jugend- und Kulturbahnhof Bad Breisig (Koblenzer Straße 86). Kandidatinnen und Kandidaten sämtlicher Parteien stellen sich dabei den Fragen des FrauenForums. Unter anderem geht es um kommunale Finanzen, die Alterssicherung für Frauen, um Migration und Integration, um die Frauenquote sowie um integrative oder inklusive Schulsysteme. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich zu informieren und sich in die anschließende Diskussion einzubringen.

Frauen besichtigen ein Geheimnis von einst

Das Frauenforum des Kreises Ahrweiler, das Internationale Frauenzentrum Bonn (ifz) und der Integrationsbeirat des Kreises Ahrweiler laden für kommenden Freitag, 22. Oktober, zu einem Besuch der Dokumentationsstätte Regierungsbunker in Ahrweiler ein. Die Teilnehmerinnen treffen sich um 13.15 Uhr am Eingang der Dokumentationsstätte am Silberberg in Ahrweiler. Die Führung dauert etwa 90 Minuten. Warme Kleidung wird empfohlen.

Nach der Führung besteht im Mehrgenerationenhaus in Bad Neuenahr die Gelegenheit, Informationen und Eindrücke des Museumsbesuchs mit Ute Reuland und Yolande Glorius vom Frauenforum gemeinsam zu reflektieren und zu diskutieren.

  • Eine Teilnahme ist nur mit Anmeldung unter Telefon 02642/43617 möglich.

China auf dem Weg zur Großmacht

„Die Volksrepublik China auf dem Weg zur politisch-wirtschaftlichen Großmacht“ – das ist das Thema eines Vortrags von Stud. Dir. Bernhard Grund, zu dem der Ortsverein Bad Neuenahr-Ahrweiler des Verbands Frau und Kultur für Donnerstag, 19. August, 15 Uhr ins Hotel Krupp nach Bad Neuenahr einlädt. Mitglieder und Gäste sind willkommen.

  • Anmeldungen unter Telefon. 02643/900 240 oder 02641/363 27
  • Das komplette August-Programm des Verbands Frau und Kultur finden Sie hier.

Abgeordnete schildert Eindrücke aus Berlin

Von ihren ersten persönlichen Eindrücken aus dem parlamentarischen Betrieb in Berlin berichtete die neu in den Bundestag gewählte Abgeordnete Mechthild Heil aus Andernach kürzlich bei einer Bezirksvorstandssitzung der Frauen-Union Koblenz-Montabaur. Insbesondere das Betreuungsgeld für unter Dreijährige wurde von den Vorstandsfreuen heftig diskutiert.

Die CDU-Frauen waren sich rasch einig, dass auf der einen Seite keine Anreize gesetzt werden dürften, die Eltern dazu bewegen, ihre Kinder nicht in die Krippe zu geben. Kinder aus bildungsfernen Schichten und Kinder von Migranten würden oftmals zu Hause betreut, sagte die Bezirksvorsitzende Hedi Thelen, aber gerade die Kinder dieser Familien würden vom frühen Besuch der Kindertagestätten profitieren.

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