Archiv der Kategorie 'Integration'

Gleichstellung und Integration in einer Hand

Glückwünsche für einen guten Start als Integrationsbeauftragte erhielt Rita Cackovic (2.v.l.) von Ali Osman Karga (v.l.), Guido Orthen, Dr. Jürgen Pföhler und Asuman Bender.

Zusätzlich zu ihrer Tätigkeit als Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Ahrweiler übernimmt Rita Cackovic die Aufgabe der Integrationsbeauftragten. Dabei arbeitet sie stundenweise und zu gleichen Teilen für den Kreis Ahrweiler und die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Gremien des Kreises und der Stadt stimmten der Ernennung jetzt zu. Erste Gratulationen und Glückwünsche für einen guten Start erhielt Cackovic von den politischen Spitzen des Kreises und der Kreisstadt, Landrat Dr. Jürgen Pföhler und Bürgermeister Guido Orthen, sowie den Vorsitzenden der Beiräte für Migration und Integration des Kreises, Asuman Bender, und der Stadt, Ali Osman Karga.

Landrat Pföhler bezeichnete die Integration von Zuwanderern als “eine zentrale Aufgabe der Gesellschaft in allen Bereichen des Lebens: Bildung, Arbeit, Familie und Gesundheit.” Bürgermeister Orthen sieht eine besondere Rolle bei den Kommunen, “denn erfolgreiche oder nicht erfolgreiche Integration wirkt sich hier unmittelbar aus.” Der Kreis Ahrweiler und die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler wollen die Integration als kommunalpolitisches Thema systematisch angehen, so Landrat und Bürgermeister. Ein wichtiger Schritt sei die neu geschaffene Stelle. Dass Bürger mit unterschiedlicher Herkunft zusammenlebten, sei eine Herausforderung und eine Bereicherung zugleich.

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Frauen frühstücken in der alten Kirche

Frauen aus Burgbrohl und Umgebung sind für Dienstag, 31. Mai, um 9.30 Uhr zum Frauenfrühstück in die alte Kirche nach Burgbrohl (Gleeser Straße) eingeladen. Weitere Infos zu dem Frühstück gibt es bei Ane Masen unter Telefon 02636/9740-215.

Bei der Integration gibt’s noch viel zu tun

Pelagie Wurms (Dritte von rechts) mit den CDU-Frauen im Hotel Krupp (Foto anklicken zum Vergrößern).

Um Ausländerintegration in der Kreisstadt ging es jetzt bei einer Informations- und Diskussionsveranstaltung der Frauen-Union Bad Neuenahr-Ahrweiler, zu der die Vorsitzende Anneliese Schmitz eingeladen hatte. Pelagie Wurms, von 1994 bis 2009 Vorsitzende des Ausländerbeirats der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, referierte bei der Veranstaltung im Bad Neuenahrer Hotel Krupp.

Der Anteil der Kinder mit Migrationshintergrund liege in den Kindergärten der Stadt bei rund 50 Prozent, sagte Wurms. Es gebe eigens ausgebildete Integrationsmitarbeiter, die sich um diese Kinder kümmern. Von den 286 Schülerinnen und Schülern der Grundschule Bad Neuenahr hätten 131 einen Migrationshintergrund. An der Aloisius-Grundschule Ahrweiler seien es lediglich zehn Kinder, an der Erich Kästner-Realschule Plus immerhin ein Drittel aller Mädchen und Jungen. Im Ethik-Unterricht würden die Kinder auf zwischenmenschliche und interkulturelle Probleme vorbereitet. Besonders viel Zeit werde auf Deutschunterricht und Hausaufgaben-Betreuung verwendet.

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Multikulturelles Frühstückstreffen für Frauen

(Frage an Toni wg Link: könnte die türkisch-islamische Gemeinde Sinzig gemeint sein?) Unter dem Motto „Musik verbindet“ treffen sich am Dienstag, 1. Februar, ab 9.30 Uhr Frauen mit und ohne Migrationshintergrund zum Frauenfrühstück im Jugendbahnhof Remagen in Remagen (Bahnhofsgebäude am Maisons-Lafitte-Platz) . Bis 11.30 Uhr haben die Teilnehmerinnen Gelegenheit, bei leckerem Essen und regem Meinungsaustausch einige unterhaltsame Stunden zu verbringen und sich besser kennenzulernen.

Organisiert wird das Frauenfrühstück von Eva Pestemer, Migrationsberaterin für Erwachsene beim Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr, in Zusammenarbeit mit Britta Jelken vom Jugendbahnhof Remagen, der Türkisch-Islamischen Gemeinde zu Remagen, der Evangelischen Kirchengemeinde Remagen-Sinzig, der Katholischen Kirchengemeinde St. Peter und Paul in Remagen, Klara Johanns-Mahlert vom Dekanat Remagen-Brohltal und Lidia Maul vom Katholischen Kindergarten Sankt Martin in Remagen. Speisen und Getränke des Frühstücksbüffets sind kostenlos, Spenden sind willkommen.

  • Weitere Informationen bei: Eva Pestemer, Telefon: 02651/9869143, und beim Jugendbahnhof Remagen, Telefon:02642/906852

Frühstücksmotto lautet: “Tanzen verbindet”

Zu unterhaltsamen Gesprächen und zum gegenseitigem Kennenlernen in gemütlicher Atmosphäre sind alle Frauen aus Remagen für Dienstag, 2. November, ab 9.30 Uhr in den Jugendbahnhof Remagen eingeladen. Bei leckerem Essen bietet das Frauenfrühstück bis 11.30 Uhr den Teilnehmerinnen mit und ohne Migrationshintergrund Gelegenheit zum Meinungs- und Informationsaustausch. Das Frauenfrühstück unter dem Motto „Tanzen verbindet!“ verspricht unterhaltsame Stunden.

Zum Frauenfrühstück laden ein: Eva Pestemer, Migrationsberaterin für Erwachsene beim Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr, die Türkisch-Islamische Gemeinde RemagenBritta Jelken vomJugendbahnhof Remagen, die Evangelische Kirchengemeinde Remagen – Sinzig, die Katholische Kirchengemeinde St. Peter und Paul Remagen und Lidia Maul von der Katholischen Kindertagesstätte St. Martin Remagen. Über eine kleine Spende zum Büffet würden sich die Veranstalter freuen.

Weitere Informationen:

  • Eva Pestemer, Telefon: 02651 /9869-143
  • Jugendbahnhof Remagen, Maisons-Laffitte-Platz, Telefon: 02642/906852

Frauenfrühstück in den Abend verschoben

Zu einem „interkulturellen Frauenfrühstück nach Sonnenuntergang“ hatte der Beirat für Migration und Integration der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler während des Fastenmonats Ramadan ins Haus der Familie eingeladen. In einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung Bad Neuenahr-Ahrweiler heißt es dazu:

Moslems dürfen während des Fastenmonats zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang weder Speisen noch Getränke zu sich nehmen. Deshalb wurde das regelmäßig stattfindende interkulturelle Frauenfrühstück für deutsche und zugewanderte Frauen erstmalig auf den Abend verlegt. Multikulturelle Speisen und nette Unterhaltungen sorgten für gute Atmosphäre und ausgelassene Stimmung.

Das nächste interkulturelle Frauenfrühstück findet übrigens im Oktober im Haus der Familie statt.

“Runder Tisch” gegen Gewalt: Früher helfen

Pressedienst Kreisverwaltung Ahrweiler

Sabine Kriechhammer-Yagmur (vorne) und Rita Cackovic (4.v.r.) mit Teilnehmerinnen des „Runden Tisches Kreis Ahrweiler“. Foto: Pressedienst Kreisverwaltung Ahrweiler

Der „Runde Tisch Kreis Ahrweiler gegen Gewalt“ hatte bei seinem jüngsten Workshop Sabine Kriechhammer-Yagmur vom Bundesverband Paritätisches Bildungswerk in Frankfurt/Main zu Gast. Die Referentin erklärte: „Bundesweit sind Migrantinnen selten Nutzerinnen präventiver Angebote, etwa von Familienberatungsstellen. Gleichzeitig ist ihr Anteil in nachsorgenden Angeboten wie etwa Frauenhäusern besonders hoch.“ Das trifft auch für den Kreis Ahrweiler zu. Rund 40 Prozent der Bewohnerinnen des Frauenhauses haben Migrationshintergrund. Bei der Interventionsstelle, die Frauen nach einem Polizeieinsatz anspricht, sind es sogar 60 Prozent.

Im Mittelpunkt des Runden Tisches stand jetzt die Frage: Wie lassen sich Hilfsangebote so ausrichten, dass sie von allen Personenkreisen – also auch von Frauen mit Migrationshintergrund – angenommen werden können. Was in der Theorie einfach scheint, stellt sich in der Praxis oft als herausfordernd dar. Kulturelle, sprachliche und rechtliche Hürden bei der Suche nach Hilfe müssen berücksichtigt werden.

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Verse und Aphorismen wider das Vergessen

„Wider das Vergessen“ – das ist das Motto einer Autorinnenlesung, zu der der Bürgerverein Synagoge Ahrweiler und das Frauenforum Kreis Ahrweiler für den Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am Mittwoch, 27. Januar, um 20 Uhr in die ehemalige Synagoge nach Ahrweiler einladen.

Die in Rolandswerth lebende Lyrikerin Irena Wachendorff liest dort aus ihren Büchern „Eurydike dreht sich um“ und „Grenzwort“ Gedichte und Aphorismen gegen das Vergessen. Die 1961 geborene Autorin ist Jüdin und hat 1989 ihren ersten Gedicht-Band „Freizeichen“ veröffentlicht.

“DIE Migrantin gibt es nicht!”

Die Situation von Migrantinnen in Bonn ist Thema einer Veranstaltung am Freitag, 15. Januar, von 14 bis 18 Uhr im Bonner Frauenmuseum. Das Thema lautet: “DIE Migrantin gibt es nicht!”. Der Vorsitzende des Integrationsrates, Antonio Morreale, und die Integrationsbeauftragte der Stadt Bonn, Coletta Manemann, eröffnen die Veranstaltung. Den Hauptvortrag hält Dr. Schahrzad Farrokhzad (Trainerin und Referentin zu Migrations- und Integrationsfragen) über “Migrantinnen – Klischees und Lebenswirklichkeiten am Beispiel der Bildung” mit anschließender Diskussion.

Die Beiträge der Referentinnen drehen sich um die Tatsache, dass es keine Stereotypen einer Migrantin gibt. Jede einzelne habe ihre eigene Geschichte, ihren Hintergrund und ihre Persönlichkeit. Nach dem Hauptreferat folgen deshalb Praxisbeiträge von Angelika Klotz-Groeneveld (Bildungswerk für Friedensarbeit) über die Aspekte Ausbildung und Beruf, Marlies Wehner (Fachstelle für interkulturelle Bildung und Beratung) zum Thema “Starke Mütter”, Constanza Ruiz de Paetau (Internationales Frauenzentrum) zum Engagement von Migrantinnen und Heike Fröhlich (Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt) über Migrantinnen als Opfer von Gewalt. Die abschließende Gesprächsrunde moderiert Alev Erisöz-Reinke.

Ein Deutschkurs für türkische Frauen

Ein Deutschkurs für türkische Frauen, die gerne alltägliche Konversation lernen oder üben möchten, startet am kommenden Montag, 11. Januar, um 19 Uhr im Jugendtreff Burgbrohl. Im Mittelpunkt stehen das Sprechen und Erzählen in deutscher Sprache rund um Alltagsthemen wie Einkauf, Arztbesuch, Behördengang und Schule. In dem Kurs geht es darum, Hemmungen zu verlieren und Ängste abzubauen. In zwanglosem Rahmen und in geselliger Runde erhalten die Teilnehmerinnen die Gelegenheit, mit anderen Frauen in Kontakt zu treten.

Der Kurs findet montags von 19 bis 20.30 Uhr statt und wird vom Büro für Jugendpflege und kommunale Gleichstellung der Verbandsgemeindeverwaltung Brohltal angeboten und von Christine Tietenberg-Desmytter geleitet. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Kinder können mitgebracht werden. Die Teilnahme ist kostenfrei.

  • Die Kursleiterin beantwortet unter Telefon 02636/2912 Fragen zu Inhalten der Kurseinheiten und nimmt Anmeldungen entgegen.