Archiv der Kategorie 'Finanzen'

Lotto Rheinland-Pfalz spendete für Frauenhaus

Günter Berg (von links), Mitglied der Gesellschafterversammlung von Lotto Rheinland-Pfalz, Doris Elsweiler Dipl.-Sozialarbeiterin des Frauenhauses Ahrweiler, Brigitte Krahforst, stellvertretende Vorsitzende des Vereins Frauen für Frauen, Inge Degen, Leiterin der Abteilung Zentrale Aufgaben im Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen Rheinland-Pfalz, und Walter Desch, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender von Lotto Rheinland-Pfalz. Foto: Seydel

Jeweils 10.000 Euro hat Lotto Rheinland-Pfalz jetzt an das Frauenhaus im Kreis Ahrweiler und an die 16 übrigen Frauenhäuser im Bundesland vergeben. Walter Desch, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates von Lotto Rheinland-Pfalz, nannte die Gründe: „Frauenhäuser sind wichtig, denn Gewalt gegen Frauen ist kein Einzelphänomen. Das Thema ist weit verbreitet und betrifft fast jede vierte Frau einmal in ihrem Leben.“

Neun Monate lang stand die Arbeit von Lotto Rheinland-Pfalz deshalb ganz im Zeichen dieser Spendenaktion. Bei allen möglichen Veranstaltungen wanderte die Spendendose durch die Reihen, in den VIP-Bereichen der rheinland-pfälzischen Fußball-Bundesligisten wurde gesammelt, bei Spielen der Lotto-Elf, bei Konzerten der Mainzer Hofsänger und in befreundeten Unternehmen wurde um Spenden gebeten, die Annahmestellen veranstalteten besondere Aktionen – und auch innerhalb der Lotto-Zentrale hatten die Mitarbeiter viele gute Ideen, wie man Geld für den guten Zweck sammeln konnte. Bei zwei Spendenabenden in Ochtendung und Brodenbach kamen allein schon rund 60.000 Euro zusammen.

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Altersarmut trifft vornehmlich Frauen

Über die dringend notwendige Altersvorsorge diskutierten die Unternehmerfrauen des Handwerks

Über die notwendige Altersvorsorge diskutierten die Unternehmerfrauen des Handwerks

Altersarmut hat ein Geschlecht – sie ist weiblich! So hieß es am jetzt im Hotel Krupp in Bad Neuenahr bei einem Seminar der kreisweiten Organisation der Unternehmerfrauen des Handwerks. Die Vorsitzende Cornelia Adams begrüßte dazu die beiden Fachreferenten Monika Spieler-Rausch und Wolfgang Günther von der Filialdirektion Koblenz der Signal-Iduna Versicherung.

Die beiden legten denn auch direkt los: Wo bleibt die Selbstverantwortung? Probleme mit Geld sind besser als Probleme ohne Geld! Immer häufiger sind Frauen selbst verantwortlich für ihr späteres Einkommen. Bei drei Viertel der heute 30- bis 59-Jährigen wird die Altersvorsorge nicht ausreichen. Das ist die Kernaussage einer Marktforschungsstudie, die im Auftrag des Deutschen Instituts für Altersvorsorge erstellt wurde.
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Altersarmut ist Thema der Unternehmerfrauen

,,Altersarmut ist weiblich“ – mit diesem Thema beschäftigen sich die Unternehmerfrauen des Kreises Ahrweiler bei ihrem nächsten Treffen am Montag, 12. Juli, ab 19.30 Uhr im Bad Neuenahrer Hotel Krupp. Interessierte Unternehmerfrauen (auch Selbstständige) sind willkommen.

Wichtig für Frauen: Vorsorgen fürs Alter

Frauen werden für die gleiche Arbeit meist schlechter bezahlt als Männer und sie haben seltener besser bezahlte Führungspositionen inne. Außerdem hat ein Teil der Frauen durch Schwangerschaft und Kindererziehungen Ausfallzeiten. Deshalb fällt die Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung für Frauen im Durchschnitt deutlich niedriger aus als für Männer. Ein Teil der Frauen war nie berufstätig und hat deshalb gar keine eigene Rente. Dadurch kommt es für nicht wenige Frauen zu Altersarmut.

  • Deshalb sollten sich Frauen bereits in jungen Jahren Fragen wie die folgenden stellen:
  • Wie gestalte ich meine finanzielle Zukunft im Alter?
  • Welche Bedeutung hat die steigende Lebenserwartung für meine Rente?
  • Wie hoch wird meine Rente vermutlich sein? Soll ich auch privat vorsorgen – und wenn ja wie?

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Infos rund um Vollmachten und Verfügungen

„Auf Nummer sicher – Vollmachten und Verfügungen“ – das ist das Thema einer Infoveranstaltung, zu der die Landfrauevereinigung Antweiler für Mittwoch, 20. Januar, 15 Uhr ins Dorfgemeinschaftshaus Antweiler einlädt. Folgende Themen sind geplant: eigene Interessen wahren, Patienten- und Betreuungsverfügung, Vorsorgeverfügung und Vollmacht sowie Regelungen der Vermögensangelegenheiten und Widerruf.

Claudia Eckermann-Seel, Juristin beim Beratungsdienst „Geld und Haushalt“ der Sparkassen-Finanzgruppe, referiert. Mitglieder und Gäste sind willkommen; die Teilnahme ist kostenlos.

  • Anmeldungen nimmt Marlene Birk-Schmitz, Telefon 02636/448, entgegen.

Kostenloser Vortrag zum Thema “Elternzeit und Elterngeld”

„Elternzeit & Elterngeld“ – um dieses Thema dreht sich ein Vortrag von Stefanie Gasch, zu dem die Beratungsstelle Frau & Beruf für Donnerstag, 14. Mai, 19.30 Uhr in die Beratungsstelle am Marktplatz 7 in Ahrweiler einlädt. Die Teilnahme ist gratis; Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Referentin, Assessorin der Rechtswissenschaften, führt Seminare durch und berät Frauen zu Themen rund um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. An diesem Abend stehen die gesetzlichen Regelungen und Informationen im Mittelpunkt, die für die Familienplanung wichtig sind. Alle Mütter und interessierten Frauen sind eingeladen.

  • Ältere Beiträge zur Beratungsstelle “Frau & Beruf” finden Sie hier.

Der Altersarmut vorbeugen

Zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion zum Thema „Altersarmut“ – vor allem bei Frauen – lädt die Beratungsstelle „Frau und Beruf“ in Ahrweiler, Markt 7, Telefon 02641/900419, für Mittwoch, 25. März, ab 19.30 Uhr ein. Astrid Schobries-Wilhelm, Fachberaterin für Finanzdienstleistungen (IHK), will mit interessierten Frauen erörtern, warum vielen Seniorinnen oft der Weg zum Sozialamt nicht erspart bleibt.

So sei laut einer Umfrage, durchgeführt bei 30–59-jährigen Frauen vom Bundesverband Finanz-Planer e.V., insbesondere Frauen betroffen, die sich überwiegend um Kinder und Haushalt kümmerten; durchschnittlich müssten Frauen in den alten Bundesländern mit 458 Euro Rente im Monat auskommen. Daher sollen gerade auch jüngere Frauen ermutigt werden, sich mit ihrer finanziellen Situation im Alter auseinanderzusetzen.

  • Der Vortrag ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Verbraucherinsolvenz kann eine Lösung sein

Um das Verbraucherinsolvenzverfahren dreht sie ein Infoabend mit der Rechtsanwältin Ines Sennewald am kommenden Mittwoch, 4. März, ab 19.30 Uhr in der Beratungsstelle Frau & Beruf in Ahrweiler. Die Referentin erläutert das Verfahren bis zur Restschuldbefreiung und gibt Auskunft über die Pflichten des insolventen Schuldners. In der Einladung zu der Veranstaltung heißt es:

Immer mehr Menschen haben Probleme, mit ihrem zur Verfügung stehenden Einkommen auszukommen. Ratenkäufe, nicht bezahlte Rechnungen und/oder Mieten sind die Folge. Damit beginnt für die Betroffenen oft neben der erheblichen nervlichen Belastung ein sozialer Abstieg. Die finanziellen Belastungen werden immer größer, es droht der Verlust der Arbeitsstelle und möglicherweise auch der Verlust der Wohnung. Nicht selten haben die daraus entstehenden Nöte auch gesundheitliche Folgen. Der Weg in die Verbraucherinsolvenz mit dem Ziel der Restschuldbefreiung kann eine Lösung sein.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos.