Monatliches Archiv des Mai, 2011

Krebs-Selbsthilfegruppe trifft sich im Juni

Entgegen der Jahresplanung veranstaltet die Remagener Selbsthilfegruppe Frauen mit/nach Krebs im Juni nun doch eine Gesprächsrunde – nämlich am Donnerstag, 16. Juni, ab 19.30 Uhr im Aufenthaltsraum in der vierten Etage des Remagener Krankenhauses (Am Anger 1). Alle betroffenen Frauen sowie Angehörige von an Krebs erkrankten Frauen sind zur Teilnahme eingeladen.

Gleichstellung und Integration in einer Hand

Glückwünsche für einen guten Start als Integrationsbeauftragte erhielt Rita Cackovic (2.v.l.) von Ali Osman Karga (v.l.), Guido Orthen, Dr. Jürgen Pföhler und Asuman Bender.

Zusätzlich zu ihrer Tätigkeit als Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Ahrweiler übernimmt Rita Cackovic die Aufgabe der Integrationsbeauftragten. Dabei arbeitet sie stundenweise und zu gleichen Teilen für den Kreis Ahrweiler und die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Gremien des Kreises und der Stadt stimmten der Ernennung jetzt zu. Erste Gratulationen und Glückwünsche für einen guten Start erhielt Cackovic von den politischen Spitzen des Kreises und der Kreisstadt, Landrat Dr. Jürgen Pföhler und Bürgermeister Guido Orthen, sowie den Vorsitzenden der Beiräte für Migration und Integration des Kreises, Asuman Bender, und der Stadt, Ali Osman Karga.

Landrat Pföhler bezeichnete die Integration von Zuwanderern als “eine zentrale Aufgabe der Gesellschaft in allen Bereichen des Lebens: Bildung, Arbeit, Familie und Gesundheit.” Bürgermeister Orthen sieht eine besondere Rolle bei den Kommunen, “denn erfolgreiche oder nicht erfolgreiche Integration wirkt sich hier unmittelbar aus.” Der Kreis Ahrweiler und die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler wollen die Integration als kommunalpolitisches Thema systematisch angehen, so Landrat und Bürgermeister. Ein wichtiger Schritt sei die neu geschaffene Stelle. Dass Bürger mit unterschiedlicher Herkunft zusammenlebten, sei eine Herausforderung und eine Bereicherung zugleich.

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Altersarmut durch prekäre Arbeitsverhältnisse

Der neue Vorstand (von links): Doris Bruch, Vera Uhlemann, Astrid Schobries-Wilhelm, Gabriele Hermann-Lersch, Renate Corterier, Dr. Susanna Smolenski und Anne Pförtner. Nicht im Bild: Ute Reuland.

Gabriele Hermann-Lersch wurde bei einer Mitgliederversammlung des Frauenforums Kreis Ahrweiler einstimmig als 1. Vorsitzende bestätigt. Ute Reuland bleibt 2. Vorsitzende, Astrid Schobries-Wilhelm Geschäfts- und Doris Bruch Schatzmeisterin. Die Beisitzerinnen Renate Corterier und Vera Uhlemann wurden ebenfalls bestätigt. Dr. Susanna Smolenski und Anne Pförtner sind neu in den Vorstand gewählt worden. Den ausscheidenden Beisitzerinnen Christel Baggeler (in Abwesenheit) und Yolande Glorius galt herzlicher Dank.

In ihrer Vorschau auf die kommenden Angebote wies die wiedergewählte Vorsitzende auf die für November geplante Sonderveranstaltung „Prekäre Arbeitsverhältnisse – Teilzeit, Minijob, Leiharbeit, Gefahr und/oder Notwendigkeit?“ hin. Fachleute würden keinen Zweifel daran lassen, dass diese Entwicklung insbesondere viele Frauen in die Altersarmut führt.

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Förderverein informiert über häusliche Gewalt

Der Förderverein Frauenhaus Ahrweiler beteiligt sich am Fest der guten Laune am Samstag/Sonntag, 28./29. Mai, in Bad Neuenahr. Der Verein fördert das Frauenhaus finanziell; darüber hinaus ist er bemüht, über das Thema “häusliche Gewalt” aufzuklären. Die ehrenamtlich tätigen Mitglieder des Fördervereins bieten an beiden Tagen Kinderschminken ein. Am Stand in der Hauptstraße finden die Besucherinnen und Besucher zudem Bücher, selbst gemachte Brotaufstriche und Grußkarten. Außerdem ist das Multi-Kulti-Kochbuch erhältlich, das Bewohnerinnen des Frauenhauses zusammengestellt haben. Sämtliche Einnahmen und Spenden gehen an das Frauenhaus.

Interessantes Kulturprogramm für den Juni

Die Burg Namedy ist im Juni wieder Ziel für die Kulturfrauen aus Bad Neuenahr-Ahrweiler. Foto: AW-Wiki/Walter Müller

Auch für den Monat Juni hat der Verband Frau und Kultur Bad Neuenahr-Ahrweiler wieder ein Paket aus interessanten und abwechslungsreichen Angeboten für kulturinteressierte Frauen geschnürt. Die folgenden Veranstaltungen in Bad Neuenahr-Ahrweiler und auswärts sind geplant:

  • Sonntag, 5. Juni, 15 Uhr: Nachmittags-Treff, Hotel Krupp, Bad Neuenahr, weitere Infos unter Telefon 02643/900 240
  • Sonntag, 5. Juni, 18 Uhr: Andernacher Musiktage: Festliches Finale Sopran, Klarinette und Klavier, gespielt werden Schubert, Brahms sowie Texte von Rilke, Burg Namedy, weitere Infos unter Telefon 02641/243 47
  • Montag, 6. Juni, 14.30 Uhr: Singkreis, weitere Infos unter Telefon 02643/900 240

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Depressionen erkennen und behandeln

„Depression – frühzeitig erkennen, behandeln und vorbeugen“ – zu diesem Thema referiert Dr. Susanna Smolenski, Chefärztin der Dr. von Ehrenwall’schen Klinik in Ahrweiler und Fachärztin für Psychiatrie, Psychotherapie, Neurologie und Psychosomatische Medizin, am Freitag, 10. Juni, ab 15 Uhr im Rahmen der Veranstaltungsreihe „FrauenForum am Freitag“ im Mehrgenerationenhaus in Bad Neuenahr. Anschließend beantwortet sie Fragen aus dem Publikum. In einer Pressemitteilung des FrauenForums heißt es dazu:

Auch wenn die beste Freundin einem immer mal anvertraut, Du ich hatte gestern wieder meine Depri … dann ist damit meist nur ein verübergehendes Stimmungstief gemeint. Nein, eine Depression (aus dem lateinischen deprimere, was so viel wie „niederdrücken“ bedeutet), ist eine ernst zu nehmende Erkrankung.

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Politische Frauen-Leistungen heute und einst

„Politische Leistungen von Frauen damals und heute“ – um dieses Thema geht es bei einem Treffen des Deutschen Verbands Frau und Kultur Bad Neuenahr-Ahrweiler am Dienstag, 31. Mai, ab 15 Uhr im Hotel Krupp in Bad Neuenahr (Poststraße 4). Rita Cackovic, die Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Ahrweiler, referiert. Mitglieder und Interessierte sind willkommen.

  • Weitere Infos unter Telefon 02643 / 900 240 oder 02641/363 27.

Ein Kaleidoskop ausgezeichneter Geschichten

Der Literaturkreis des Verbands Frau und Kultur Bad Neuenahr-Ahrweiler trifft sich am Donnerstag, 26. Mai, um 16 Uhr in der Stadtbibliothek Bad Neuenahr (Willibrordusstraße 1). In bunter Vielfalt wird dort ein Kaleidoskop ausgezeichneter selbst geschriebenener Geschichten und Gedichten gelesen. Marieluise Eller, Telefon 02641/ 363 27 leitet die Veranstaltung. Gäste sind willkommen.

Von der Kunst, verstanden zu werden

„Kommunikation – oder: Von der Kunst, verstanden zu werden“ – so lautet der Titel eines eines Vortrags, zu dem die Frauengemeinschaft der katholischen Pfarrgemeinde “St. Laurentius” Ahrweiler für den morgigen Dienstag, 24. Mai, 19.30 Uhr in der Zehntscheuer am Marktplatz von Ahrweiler einlädt. Elisabeth Hauröder, Pastoralreferentin im Dekanat Ahr-Eifel, gestaltet den Abend, an dem es um Fragen wie die folgenden geht: Wie funktioniert Kommunikation? Worauf gilt es zu achten? Was können wir tun, damit Kommunikation gelingt?

Frauennotruf stößt an Kapazitätsgrenzen

Das Logo des Koblenzer Frauennotrufs

Der Frauennotruf Koblenz zieht Bilanz in seinem seinem gerade erschienenen Jahresbericht Bilanz des Jahres 2010: Mit 1163 Beratungen (persönlich, telefonisch oder per Email) verzeichnet er 38,5 Prozent mehr Beratungen als im Vorjahr und überschreite damit “massiv die Grenze seiner personellen und finanziellen Kapazitäten”, wie es in einer Pressemitteilung heißt. “Aufgefangen werden konnte dieser stark erhöhte Beratungsbedarf nur durch das außergewöhnliche Engagement der Mitarbeiterinnen weit über die regulären Arbeitszeiten hinaus”, heißt es dort weiter. „Wir erklären uns diesen Anstieg durch eine intensivierte Aufklärungsarbeit bezüglich Gewalt an Mädchen und Frauen, durch unsere gute Kooperation mit der Polizei und der stabilen Vernetzung im sozialen Bereich“, erläutert Mitarbeiterin Jaqueline Bröhl.

Neben ihrer Beratungstätigkeit nahmen die Mitarbeiterinnen des Frauennotrufs an zahlreichen regionalen und überregionalen Gremien aktiv teil, um die Angebote des Hilfesystems zugunsten der betroffenen Frauen und Mädchen zu optimieren. Im Präventionsbereich fand u.a. ein Schulprojekt mit getrennt durchgeführter Mädchen- und Jungengruppe, einer zweitägigen Fortbildung für LehrerInnen und einem Elternabend statt. Die Fachkräfte hielten zahlreiche Vorträge über sexualisierte Gewalt, schwerpunktmäßig auch zum sehr aktuellen Thema „KO-Tropfen“. Zusätzlich boten sie mehrere Selbstverteidigungs- und Selbstbehauptungskurse an und führten einen Selbsthilfe-Workshop zur psychischen Stabilisierung betroffener Frauen durch.

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