
Weihbischof Jörg Michael Peters zelebrierte den Wallfahrtsgottesdienst vor der Schornkapelle..
Rund 600 Frauen aus dem Dekanat Ahr-Eifel und dem benachbarten Seelsorgebereich Bad Münstereifel im Erzbistum Köln pilgerten jetzt mit dem Trierer Weihbischof Jörg Michael Peters zur Schornkapelle in Schuld. Die Dekanatsfrauenwallfahrt fand in diesem Jahr zum 30. Mal statt. Ortspfarrer Gerold Rosenthal, der die alte Wallfahrtstradition wieder belebt hatte, erklärte, schon viele Menschen hätten in der Kapelle die Kraft des Gebetes erfahren: „Maria lässt uns nicht im Stich, sie wird uns helfen.“ Seiner Erfahrung nach gingen die Leute immer frohen Herzens von der Wallfahrt nach Hause, sie sei ein „Chance zur Verkündigung“.
Weihbischof Peters nannte den Ort „getränkt vom Gebet der Menschen“. Wo die Menschen den Schmerz des Lebens spürten, könne Maria als Trösterin und Fürsprecherin nahe sein. Peters ermutigte die vielen Pilgerinnen und auch einige Pilger, „bei Maria in die Schule zu gehen“, denn das bedeute, nicht zu vergessen, „zu welcher Hoffnung wir berufen sind“. „Nicht zu vergessen, das heißt daran glauben zu können, dass ich Gottes geliebtes Kind bin, dass er nichts im Sinn hat als mein Glück und mein Heil; daran glauben können, dass sich Gottes Verheißungen auch an mir und für mich erfüllen“, erklärte der Weihbischof. Das sei eine Gnade des Geistes Gottes, auf die die Gottesmutter verweisen wolle.

Unterwegs zur Schornkapelle
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