Monatliches Archiv des Juni, 2010

Vereinigte Hilfe für Frauen in Not

Um Frauen, die von Beziehungsgewalt betroffen sind, Wege zu erleichtern, fand ein Arbeitstreffen der Interventionsstellen (ISTen) aus Bad Breisig/Ahrweiler, Cochem, Mayen und Neuwied mit der Einrichtung Frauennotruf Koblenz für vergewaltigte Frauen und Mädchen statt. Als Teile der sogenannten „Vier Hilfesäulen“ sind diese in Fällen von Beziehungsgewalt für betroffene Frauen zuständig.

„Neben der körperlichen Gewalt haben wir es immer wieder auch mit Vergewaltigung und sexualisierter Gewalt zu tun“, erklärt die Mitarbeiterin der Interventionsstelle Neuwied. „Deshalb ist es unerlässlich, die Frauen über die Angebote des Frauennotrufs informieren zu können.“

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Frauen im Krieg: Ohne Orden und Lametta

Almut Fricke beschreibt in ihrem Buuch eindrucksvoll den Frauenalltag während des Zweiten Weltkrieges

Almut Fricke beschreibt in ihrem Buch eindrucksvoll den Frauenalltag während des Zweiten Weltkriegs - so, wie ihn Millionen Frauen erleben und meistern mussten.

Wie ein böser Traum sind die Stunden und Tage in Bunker und Luftschutzkeller. Doch in einen Weidenkorb gekuschelt, lässt sich das Getöse, Pfeifen und Donnern noch halbwegs ertragen. Erst sieben Jahre ist das kleine Mädchen, als der Zweite Weltkrieg endet und nicht mehr die Nazis herrschen, sondern Frieden ist. Doch was sie in ihren ersten bewussten Jahren zuvor erlebt, das hat Almut Fricke in einem Buch niedergeschrieben: „Ohne Orden und Lametta“ nennen sich ihre Erinnerungen an die letzten beiden Kriegsjahre.

Die heute 71-jährige Oberbreisigerin, in Hannover geboren, arbeitete jahrzehntelang als Fortbildungsreferentin und Fachberaterin für evangelische Kindertageseinrichtungen. Erst im „Unruhestand“ widmete sie sich ganz dem Schreiben. Nach Bänden mit Gedichten und Geschichten (unter anderem zur „Begleitung durch das Trauerjahr“) wendet sich Almut Fricke in ihrem jüngsten Werk der eigenen Kindheit zu. Ihr besonderes Interesse gilt dabei den Frauen, denen damals gar nichts anderes übrig, als bei der Bewältigung des Kriegsalltags über sich hinauszuwachsen.

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Frauen werden zur Früherkennung eingeladen

Je früher die Krankheit entdeckt wird, desto besser sind die Heilungschancen.

Rund 7500 Frauen aus Bad Neuenahr-Ahrweiler und Umgebung erhalten in den nächsten Tagen und Wochen eine Einladung zum neuen bundesweiten Programm zur Früherkennung von Brustkrebs, das sogenannte Mammographie-Screening. Die Untersuchungen werden in einem Mammographie-Screening-Bus durchgeführt, der mit einem digitalen Mammographie-Gerät ausgestattet ist. Die mobile Untersuchungsstation macht von Juli bis September auf dem Parkplatz des Krankenhauses „Maria Hilf“ in Bad Neuenahr Station.

Eingeladen werden alle Frauen im Alter zwischen 50 und 69 Jahren. Ziel der Mammographie-Untersuchung ist es, Brustkrebs möglichst früh zu erkennen, um die Krankheit schonender behandeln und durch die Früherkennung mit hoher Wahrscheinlichkeit heilen zu können. Die Kosten für das Mammographie-Screening werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Für die Screening-Untersuchung benötigt man keine separate Überweisung und muss auch keine Praxisgebühr bezahlen.

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Gleichberechtigung – Chronik voller Hürden

Am kommenden Freitag, 25. Juni, 15 Uhr, veranstaltet das Frauenforum des Kreises Ahrweiler im Frauencafe des Mehrgenerationenhauses in der Weststraße 6 (Bad Neuenahr) einen Vortrag zum Thema „Meilensteine und Hürden auf dem Weg zur Gleichberechtigung.“ Referentin ist Rita Cackovic, Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Ahrweiler.

In Artikel 3 Abs. 2 unseres Grundgesetztes heißt es: „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“. Ist diese Gleichberechtigung inzwischen tatsächlich realisiert worden oder besteht sie nur auf dem Papier? Eine gute Frage, aber wie lauten die Antworten? Hildegard Hamm-Brücher beschrieb das Tempo auf dem Weg zur Gleichberechtigung mit den Worten: „Die Schnecke marschiert!“
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Eilt! Workshops für Berufsrückkehrerinnen

Nur noch wenige freie Plätze gibt es in den Workshops der Agentur für Arbeit
Bonn/Rhein-Sieg für Wiedereinsteigerinnen nach der Familienphase. Im Rahmen der
Bonner Frauenwoche vom Montag, 21. Juni, bis Donnerstag, 24. Juni, präsentiert Ursula Schubert-Sarellas, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Arbeitsagentur, Tipps und Informationen. Themen sind unter anderem „Bewerbung optimieren“, „Kompetenzen erkennen und formulieren“ oder „Aus Rückschlägen lernen“.

  • Nähere Auskünfte und Anmeldung unter Telefon 0228/924-431

Frauen-Lebenswelten in Selbstzeugnissen

Mit Selbstzeugnissen zu Frauen-Lebenswelten befassen sich die Bad Breisiger UHUs am Freitag, 25.Juni, ab 18 Uhr im Hotel „ Zur Mühle“ in Bad Breisig. Themen des Abends sind „Das treue Dienen“, „Gelehrsamkeit der Frauen – Frauenmystik“, „Johanna Schopenhauer“, „Die ideale Gattin“, „Fabrik- und Heimarbeit“, „Voreheliche Sexualität“ und „50 Jahre Antibabypille“. Als Textgrundlage dienen die beiden Bände „Frauen – ein historisches Lesebuch“ (Beck’sche Reihe 379-2010) und Thea Dorn: “Frauen – Die neue F-Klasse” (Piper 5085).

Am Beispiel der Fernsehmoderatorin Maybrit Illner geht es außerdem um eine neue Klasse von Frauen, die ihr Selbstverständnis und ihre Agenda für die Zukunft selbst definiert. Diskussionsbeiträge der Teilnehmer sind willkommen. Mitglieder und Gäste sind gleichermaßen eingeladen.

  • Weitere Infos bei Elisabeth Krämer, Telefon 02633/8133

600 Frauen pilgerten zur Schornkapelle

Weihbischof Jörg Michael Peters zelebrierte den Wallfahrtsgottesdienst vor der Schornkapelle..

Rund 600 Frauen aus dem Dekanat Ahr-Eifel und dem benachbarten Seelsorgebereich Bad Münstereifel im Erzbistum Köln pilgerten jetzt mit dem Trierer Weihbischof Jörg Michael Peters zur Schornkapelle in Schuld. Die Dekanatsfrauenwallfahrt fand in diesem Jahr zum 30. Mal statt. Ortspfarrer Gerold Rosenthal, der die alte Wallfahrtstradition wieder belebt hatte, erklärte, schon viele Menschen hätten in der Kapelle die Kraft des Gebetes erfahren: „Maria lässt uns nicht im Stich, sie wird uns helfen.“ Seiner Erfahrung nach gingen die Leute immer frohen Herzens von der Wallfahrt nach Hause, sie sei ein „Chance zur Verkündigung“.

Weihbischof Peters nannte den Ort „getränkt vom Gebet der Menschen“. Wo die Menschen den Schmerz des Lebens spürten, könne Maria als Trösterin und Fürsprecherin nahe sein. Peters ermutigte die vielen Pilgerinnen und auch einige Pilger, „bei Maria in die Schule zu gehen“, denn das bedeute, nicht zu vergessen, „zu welcher Hoffnung wir berufen sind“. „Nicht zu vergessen, das heißt daran glauben zu können, dass ich Gottes geliebtes Kind bin, dass er nichts im Sinn hat als mein Glück und mein Heil; daran glauben können, dass sich Gottes Verheißungen auch an mir und für mich erfüllen“, erklärte der Weihbischof. Das sei eine Gnade des Geistes Gottes, auf die die Gottesmutter verweisen wolle.

Unterwegs zur Schornkapelle

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Fortschrittliche Formen der Finanzierung

Die Unternehmerfrauen aus dem Kreis Ahrweiler mit KSK-Direktor Dieter Zimmermann (rechts - Foto anklicken zum Vergrößern).

33 Unternehmerfrauen aus dem Kreis Ahrweiler verbanden jetzt einen Besuch am Nürburgring mit einem Fachvortrag zu zukunftsträchtigen Modellen der Unternehmensfinanzierung. Auf Einladung der Kreissparkasse Ahrweiler konnten die Frauen während einer Backstage-Tour zunächst einen Blick hinter die Kulissen der legendären Rennstrecke werfen, bevor sie im Lindner Congress & Motorsport Hotel zum Schulungsteil des Tages übergingen.

Der Fachvortrag von Bernd Herrmann, Direktor der Landesbank Baden-Württemberg, passte sich der Rennsportumgebung an: Mit schnittigen Formulierungen vermittelte er seinen Zuhörerinnen innovative Finanzierungsformen. Dabei ging Herrmann sowohl auf Umweltinvestitionen und deren Förderprogramme zur Energieeffizienz als auch auf bilanzverbessernde Finanzierungsbausteine, sogenannte Mezzanine-Mittel, ein, um in Sachen Bilanzstruktur den Weg auf dass Siegerpodest zu schaffen.

Quelle: Pressemitteilung der Unternehmerfrauen im Handwerk des Kreises Ahrweiler

Jahreswanderung führte zum “Ännchen”

Die Jahreswanderung der CDU-Frauenunion Bad Neuenahr-Ahrweiler führte diesmal über den Mühlenberg oberhalb von Sinzig zur Waldschenke „Zum Ännchen“. Nachdem sich die Wanderinnen mit Kaffee und Kuchen gestärkt hatten, wurden sie vom Inhaber der Waldschänke mit einem musikalischen Ständchen überrascht. Anschließend entzündete sich eine lebhafte Diskussion über die aktuellen politischen Themen in der Kreisstadt und über die nächsten Aktivitäten der Frauenunion. In bester Stimmung traten die Wanderinnen der Heimweg an.

  • Ansprechpartnerinnen: Anneliese Schmitz, Telefon 02641/26786, und Erika Höhn, E-Mail erika-hoehn@freenet.de

Vorab-Infos zum Wiedereinsteiger-Seminar

Vorab-Informationen zu dem am Montag, 23. August, beginnenden Berufspraktischen Trainings- und Integrationsseminar für (Wieder-)Einsteigerinnen gibt es am Dienstag, 29. Juni, ab 10 Uhr in den Räumen der Beratungsstelle Frau & Beruf in Ahrweiler. Die Teilnahme ist kostenlos und eine Anmeldung nicht erforderlich.

Beschäftigen Sie sich mit dem Gedanken, berufstätig zu werden? Wissen Sie nicht, wie Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen sind? Oder ist Ihre Familienphase beendet und Sie möchten sich neue Perspektiven schaffen? Fragen wie diese werden bei der Veranstaltung erörtert.