Monatliches Archiv des Januar, 2010

Mechthild Heil: MGW ist nach wie vor aktuell

MGW-Sammelbüchse und Stoffblumen, die gegen Spenden abgegeben wurden.

Das Müttergenesungswerk (MGW) wird am heutigen Sonntag 60 Jahre alt: Am 31. Januar 1950 wurde es von Elly Heuss-Knapp, der Gattin des ersten Bundespräsidenten Theodor Heuss, gegründet. Die Gesundheit der Mütter zu stärken, ist das Ziel der Stiftung – heute genauso wie zur Zeit der Gründung. „Mutter sein ist sicher das schönste ‚Amt‘ für eine Frau“, teilt die Bundestagsabgeordnete Mechthild Heil (CDU) anlässlich des 60. MGW-Gründungstags mit, „aber Mutter sein bedeutet auch, sehr viel Kraft aufbringen zu müssen, Stress, manchmal auch Überforderung“, so die Andernacherin. Das „Burn-Out-Syndrom“ sei nicht nur eine Managerkrankheit – viele Mütter fühlten sich ausgebrannt, leer.

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Mehr Sicherheit für Frauen ab 50

Zu einem Workshop “Sicherheit für Frauen ab 50″ laden die Volkshochschule der Stadt Bonn und das Kommissariat “Vorbeugung” der Bonner Polizei alle interessierten Frauen für Donnerstag, 4. Februar, von 14.30 bis 17.30 Uhr in die Volkshochschule Bad Godesberg (Michaelplatz 5) ein. Die Teilnehmerinnen erhalten Tipps und Tricks, wie der Heimweg bei Dunkelheit sicherer gestaltet werden kann, sie den Handtascheninhalt besser schützen können, wie sie sich bei Übergriffen verhalten sollten oder sich Klarheit bei Unbekannten an der Haustür verschaffen können. Die Teilnahme ist kostenlos.

  • Wegen begrenzter Teilnahmezahl ist allerdings eine Anmeldung entweder unter per Internet oder unter Telefonnummer 0228/77-35 56 oder 77-36 31.

LAN-Party, Line Dance und vieles mehr

Koordinierte Freizeitangebote für Mädchen und junge Frauen im Kreis Ahrweiler bietet das Halbjahresprogramm des Arbeitskreises Viktoria, das jetzt erschienen ist. Die Broschüre mit 18 Aktionen von Januar bis Juni 2010 liegt aus bei den Jugendpflegerinnen und Jugendpflegern der Städte und Verbandsgemeinden, den Jugendtreffs und in der Kreisverwaltung Ahrweiler.

Die Angebote sprechen verschiedene Altersgruppen und Interessen an. Beispiele: Ein Treffen mit vernetzten Computern, neudeutsch LAN-Party und ansonsten eher eine Domäne für Jungs, findet in Bad Neuenahr-Ahrweiler statt. In Altenahr können sich die Teilnehmerinnen mit Yoga fit machen und mit Line Dance tänzerisch auf Linie bringen. In Bad Breisig steht unter anderem Klettern an, in Remagen gibt es „Karneval in Venedig“, im Brohltal steigen Jazz Dance und eine Schmuckwerkstatt.

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Infos für Mädchen zu Handwerk und Technik

Mädchen wählen selten technische Ausbildungen und sind in vielen Handwerksberufen noch immer unterrepräsentiert. Der Arbeitskreis Frau & Beruf im Kreis Ahrweiler will das ändern: Beim Tag der offenen Tür der Berufsbildenden Schule Bad Neuenahr-Ahrweiler (BBS) am Samstag, 6. Februar, bringt der Arbeitskreis interessierte Mädchen mit Frauen aus Handwerk und Technik zusammen.

Neben Informationen über verschiedene Berufe und freie Ausbildungsplätze bekommen die Mädchen Einblicke in die praktische Arbeit. Handwerksmeisterinnen, Auszubildende, das ZDF, die RWE Rhein-Ruhr AG, das Ada-Lovelace-Projekt des RheinAhrCampus und die Vertreterinnen des Arbeitskreises haben ein vielfältiges Angebot zusammengestellt. Einige Berufsbeispiele: Maler- und Lackiererin, Elektronikerin für Betriebstechnik, Kamera- und Tontechnikerin (das ZDF stellt seine Ausbildungsmöglichkeiten vor), Schornsteinfegerin, Schreinerin oder Fachinformatikerin. Mädchen, die eine solche Zukunft erwägen, können bei der Infobörse erste Kontakte knüpfen.

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Mädchen erkunden technische Berufe

Der nächste Girls’Day am Donnerstag, 22. April 2010, gewährt Schülerinnen zum zehnten Mal Einblicke in technische Arbeitswelten – auch im Kreis Ahrweiler. Seit Einführung des Girls’Day hätten sich die Zahlen der Ausbildungs- und Studienanfängerinnen in technischen Bereichen positiv entwickelt, heißt es in einer Pressemitteilung des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit . Der Girls’Day sei “zu einem wichtigen Baustein der Berufs- und Studienorientierung geworden” und trage dazu bei, “weibliche Kompetenz für die Zukunft zu sichern.”

Durch den Aktionstag hätten seit 2001 mehr als 900.000 Mädchen zukunftsorientierte Berufe erkundert, in denen Frauen bisher noch unterrepräsentiert sind. Mit mehr als 21.000 Studienanfängerinnen in den Ingenieurwissenschaften hätten zuletzt so viele Frauen wie noch nie ein Technikstudium begonnen. In zehn Prozent der beteiligten Unternehmen seien ehemalige Girls’Day-Teilnehmerinnen in technischen Berufen tätig.

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Frauentag drehte sich ums Thema Kleidung

40 Frauen aus den katholischen und evangelischen Kirchengemeinden Sinzig, Remagen und Umgebung trafen sich am vergangenen Samstag zum Ökumenischen Frauentag im Pfarrheim St. Peter, um sich mit Kleidung im weitesten Sinne zu beschäftigen. Zeitlich wurde ein weiter Bogen gespannt – von der Zeit der Bibel bis ins 21. Jahrhundert.

Dabei wurden Erinnerungen wach, die alle Last und Lust am Thema aufscheinen ließen: das Auftragen von Kleidern in armen Zeiten, die ersten weißen Kniestrümpfe zu Ostern, Petticoats und Miniröcke. Was frau selbst oder die Mütter einst trugen, das war auf vier Schaufensterpuppen und zahlreichen Bügeln zu sehen und wurde bestaunt, mitunter aber auch belächelt.

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Bund fördert Frauen in der Wirtschaft

„Kennen Sie Projekte, die gezielt die Situation erwerbstätiger Frauen verbessern? Oder haben Sie gar selbst so ein Projekt ins Leben gerufen? Derartiges Engagement unterstützt die Bundesregierung jetzt mit einer Förderung. Noch bis zum kommenden Freitag, 29. Januar, haben Interessierte die Möglichkeit, sich an der Initiative zu beteiligen. Die Bundestagsabgeordnete Mechthild Heil (CDU) aus Andernach weist heute in einer Pressemitteilung darauf hin, dass sie diese Bundesinitiative unterstützt, die Projekte zur Chancengleichheit von Frauen in der Wirtschaft bis zu drei Jahre lang fördert.

Die Wahlkreisabgeordnete erinnert daran, dass Frauen in Deutschland im Schnitt weniger verdienen und weniger Führungspositionen besetzen als ihre männlichen Kollegen. „Und dies, obwohl Frauen nicht schlechter qualifiziert sind. Diese Ungerechtigkeit muss sich ändern! Deshalb ist es gut, dass die Bundesregierung Initiativen fördert, die z.B. mehr Frauen in Aufsichtsgremien befördert oder Frauen in Industriebranchen stärkt und dass sie kooperative Arbeitszeitmodelle im Handel oder im Gaststätten- und Hotelbereich unterstützt“, schreibt Mechthild Heil.

Lust auf Math-Nat? Schnupper-Uni lädt ein

Zum zehnten Mal lädt die Gleichstellungsbeauftragte der Universität Bonn zusammen mit der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät für Dienstag, 9. Februar, zur Schnupper-Uni für Schülerinnen der Jahrgangsstufen 11 bis 13 ins Poppelsdorfer Schloss (Foto) ein. Die Teilnahme ist kostenlos. Unter dem Motto “Perspektive Math-Nat!” erhalten Schülerinnen dorte Einblicke in verschiedene mathematisch-naturwissenschaftliche Fächer, Arbeitsfelder und Forschungsgebiete. Die Veranstaltung informiert über Studienvoraussetzungen und -ablauf der Fächer Astronomie, Geodäsie/Geoinformation, Geologie, Informatik, Mathematik, Meteorologie und Physik.

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100 Patientinnen schufen Gesamtkunstwerk

AOK-Bezirksgeschäftsführer Christoph Loersch und Ingrid Wolff, stellvertretende Landesvorsitzende der Frauenselbsthilfe nach Krebs, vor der Jubel- und Klagemauer.

Mit einer ungewöhnlichen „Jubel- und Klagemauer“ macht der Landesverband Rheinland-Pfalz/Saarland der Frauenselbsthilfe nach Krebs derzeit im AOK-Haus in Ahrweiler auf sich aufmerksam. Zur Vorbereitung der 30-Jahr-Feier des Verbands im Sommer 2010 sind Gruppenmitglieder auf Entdeckungsreise im Land gegangen: Bei Treffen in regionalen Selbsthilfegruppen reflektierten sie das Thema „Klagen und Jubeln“.

Bei diesen Treffen wurde hinterfragt, „ was hat uns während unseres Krankheitsprozesses bewegt, was bewegt uns noch, was hat uns reifen lassen.“ Anschließend ist der intensive Gedankenaustausch kreativ umgesetzt worden. Dabei entstanden nahezu 100 kleine Kunstwerke, die zu dem imposanten Gesamtkunstwerk zusammengefügt wurden, das nun in Ahrweiler zu sehen ist.

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Frauenfrühstück dient dem Kennenlernen

Ein Frauenfrühstück – „Kadinlar Kahvaltisina“ – bietet am Samstag, 30. Januar, ab 10 Uhr in Remagen wieder Gelegenheit zu Gesprächen und zum Kennenlernen. Treffpunkt ist das Evangelische Gemeindehaus (Marktstraße 32). Zu dem Frühstück, das diesmal unter dem Motto „deine Sprache, meine Sprache“ – „senin Dilin, Benin Dilin“ steht, sind alle einheimischen und zugewanderten Frauen aus Remagen und Umgebung eingeladen.

Die Veranstalter – Jugendbahnhof Remagen, Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr, katholische und evangelische Kirchengemeinde Remagen, katholischer Kindergarten St. Martin und Türkisch-Islamische Gemeinde zu Remagen – bitten über eine kleine Spende zum Buffet.

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