Monatliches Archiv des September, 2009

Mädchen lernen sich zu wehren

Einen Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungskurs für Mädchen ab acht Jahren bietet der Frauenberatungs- und Kinderladen in Bad Breisig, Mitglied im Arbeitskreis Viktoria, für Samstag/Sonntag, 7./8. November, an. Die Teilnehmerinnen lernen an beiden Tagen jeweils von 10 bis 17 Uhr unter der fachkundigen Anleitung der Diplom-Sozialarbeiterin Anja Busch Techniken und Möglichkeiten kennen, um sich zu behaupten und zu verteidigen. Der Kurs findet in der Rheintalschule in Bad Breisig statt; die Teilnahme kostet 15 Euro. Die “Stiftung Rheinland-Pfalz für Opferschutz” fördert dieses Angebot.

  • Anmeldungen an den Frauenberatungs-und Kinderladen, Bachstraße 3, 53498 Bad Breisig, Telefon 02633/470588.

Mädchen wollen hoch hinaus

Der Frauenberatungs-und Kinderladen in Bad Breisig, Mitglied im Arbeitskreis Viktoria, bietet zum Abschluss der Herbstferien eine Aktion für Mädchen an. Am Samstag, 24. Oktober, geht es, wie schon in den vergangenen Jahren, mit Mädchen ab neun Jahren in den Kletterturm nach Andernach. Start ist um 12.45 Uhr am Breisiger Bahnhof. Unter fachkundiger Anleitung werden die Mädchen in die Sicherungstechniken des Kletterns eingewiesen, um sich dann an den Kletterwänden zu erproben. Im Anschluss stehen weitere Sportmöglichkeiten wie Badminton, Tischtennis und Squash zur Verfügung. Die Aktion endet um 18Uhr am Bad Breisiger Bahnhof.

  • Die Teilnahmegebühr beträgt fünf Euro. Anmeldungen an den Frauenberatungs-und Kinderladen , Bachstraße 3, 53498 Bad Breisig, Telefon 02633/470588.

Frauenselbsthilfe feierte Silbernes Jubiläum

Das Silberne Jubiläum der 22 Mitglieder zählenden Frauenselbsthilfe nach Krebs Brohltal wurde jetzt mit einem gemeinsamen Mittagessen in Bad Breisig gefeiert. Mit Elfriede Müller, Sofie Esch, Erwine Schwarz aus Galenberg und Annemie Thiel aus Burgbrohl seien dort auch vier Gründungsmitglieder dabei gewesen, berichtet die Rhein-Zeitung heute.

Die im September 1984 gegründete Gruppe habe es „sich zur Aufgabe gemacht, betroffene Frauen und ihre Angehörigen umfassend zu beraten“, schreibt die Rhein-Zeitung weiter und zitiert Elfriede Müller: “Als Krebskranke helfen wir Krebskranken im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe. Wir vermitteln durch unser eigenes Leben, dass es auch mit Krebs ein erfülltes Leben geben kann.” Und: “Bei uns erfahren die Frauen unmittelbare Begegnung, Anteilnahme und Mitgefühl”, betont die Leiterin. “Die Teilnahme ist freiwillig, kostet kein Geld, aber etwas Mut, den ersten Schritt zu tun.”

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Künstlerinnen öffen die Türen ihrer Ateliers

Die in Wassenach lebende Künstlerin Beate Heinen. Foto: Herbert Piel

Künstlern bei der Arbeit einmal hautnah über die Schulter schauen? An der jährlichen Aktion “Offene Ateliers“, organisiert durch den Berufsverband Bildender Künstler Rheinland-Pfalz, beteiligen sich in diesem Jahr zwei Künstlerinnen aus der Verbandsgemeinde Brohltal: Beate Heinen und Sophia Pechau.

Beate Heinen (Laacher Straße 16, 56653 Wassenach), 1944 in Essen geboren, arbeitete sie nach ihrem Kunststudium in Köln, Luzern und Engelberg/Schweiz seit 1971 als grafische Mitarbeiterin des ars liturgica Kunstverlags Maria Laach. Seit 1984 sind die kleinen “Nachgedacht”-Grafiken, mit denen sie Psalmen, Lebensweisheiten und Sprichwörter hinterlegt, täglicher Bestandteil der Rhein-Zeitung. Die Werke aus den Bereichen Malerei, Grafik, plastisches Gestalten, Fotografie und Kunstglaserei der Künstlerin Beate Heinen waren in zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen im In- und Ausland zu bewundern. Am zweiten Aktionswochenende, 26. und 27. September bietet sich die Gelegenheit, die freischaffende Künstlerin einmal ganz privat kennen zu lernen.

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Landfrauen gingen auf Kärnten-Reise

Die Landfrauen aus dem AW-Kreis im Kloster Wernberg.

Landfrauen aus dem Kreis Ahrweiler verbrachten kürzlich erlebnisreiche Tage in Kärnten. Ein vielfältiges Programm bot sich dort den Fahrtteilnehmerinnen. Von einer Stadtbesichtigung in Gmünd wird neben den geschichtsträchtigen Bauten vor allem der Name Fritz Russ in Erinnerung bleiben. Die Werke aus alten verrosteten Metallgegenständen des jungen Künstlers fanden große Bewunderung. Außerdem wurden die Städte Spittal und Villach besucht.

Der Reiz der Landfrauen-Lehrfahrten liegt in der besonderen Zusammenstellung des Programms mit Schwerpunkten auf Landschaft, Landwirtschaft und dem Leben der Menschen vor Ort. Die Bergwelt begeisterte bei den Fahrten auf der Großglockner-Hochalpenstraße und der Nockalmstraße mit einzigartigen Ausblicken. Als landwirtschaftliche Grundlage der Bauern rund um den höchsten Berg Österreichs, den Großglockner, lernten die Fahrtteilnehmerinnen das Konzept der Glocknerlamm-Arbeitsgemeinschaft kennen, deren Ziel die Vermarktung aller Produkte ist, die das Schaf liefert.

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Frauen malen 3-D-Bilder mit Acrylfarben

“Bilder herstellen mit Acrylfarben in 3-D-Technik” – das ist das Thema eines Doppelkurses der Landfrauen am kommenden Samstag, 26. September, ab 14 Uhr im katholischen Pfarrheim Niederzissen (Horststraße 35). Vorkenntnisse und Geschick zum Malen sind nicht erforderlich. Arbeitsmaterial kann bei der Kursleiterin erworben werden. Die Kursgebühr beträgt 2,50 Euro pro Kurs für Mitglieder zuzüglich Materialkosten; Nichtmitglieder zahlen 4 Euro zuzüglich Materialkosten.

  • Anmeldungen bei Annette Schäfer, Telelefon. 02636 970477

Elisabeth Graff wird morgen 70 Jahre alt

Elisabeth Graff bei einer Spendenübergabe im April 2009 mit Landrat Dr. Jürgen Pföhler.

Ihren 70. Geburtstag kann Elisabeth Graff am morgigen Samstag feiern. Die Altersjubilarin wurde in Stadthagen geboren. In Aachen wuchs sie auf, und dort bestand sie ihre Abiturprüfung. Von 1973 bis 1980 leitete die fünffache Mutter und staatlich anerkannte Erzieherin die Katholische Kindertagesstätte “St. Pius” Bad Neuenahr-Ahrweiler. Anschließend, von 1980 bis 1986, studierte sie in Bonn Psychologie und Philosophie. Bis 2002 arbeitete sie als Diplom-Psychologin in Bad Neuenahr. Ab 1999 war sie dort leitende Psychologin. Graff war Mitglied im Leitungsgremium des Arbeitskreises Rehabilitation im Bund Deutscher Psychologinnen und Psychologen und Sprecherin dieses Arbeitskreises.

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ADD Trier verpflichtet sich zur Gleichstellung

Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier (ADD) hat jetzt eine Selbstverpflichtung zur Gleichstellung von Männern und Frauen im Dienst unterzeichnet. „Wir wollen uns als Arbeitgeber zur Chancengleichheit verpflichten – nicht nur mit Worten, sondern auch mit einer Vereinbarung, die über die gesetzlichen Anforderungen hinausgeht. Darunter verstehen wir moderne Personalpolitik“, schreibt ADD-Präsident Dr. Josef Peter Mertes in einer Mitteilung an die Presse.

In der Vergangenheit habe es bei der ADD bereits zahlreiche Maßnahmen zur Verwirklichung der Chancengleichheit von Männern und Frauen gegeben, so Mertes weiter. Bei der Personalgewinnung werde unter der Berücksichtigung der Kriterien Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung darauf geachtet, dass Frauen eingestellt werden. Außerdem gebe es flexible Teilzeitmodelle und Weiterbildungsangebote in der Elternzeit. Im Jahr 2006 sei der ADD das Grundzertifikat zum Audit Beruf & Familie erteilt worden. Und der aktuelle Frauenförderplan der halte fest, dass der Frauenanteil in Führungspositionen bei der ADD vom Jahr 2000 bis heute um 18,92 Prozent  auf 41,51 Prozent gesteigert werden konnte.

Raus aus Hartz IV und rein in den Arbeitsmarkt!

Gabi Weber-Körner und Sibylle Clement

Die Verbandsgemeinde Brohltal hat das Bonner Frauenkabarett „Die Weberinnen“ – die rheinische Frohnatur Gabi Weber-Körner und Sibylle Clement, ihren Konterpart aus dem Schwäbischen – für Freitag, 2. Oktober, in die Jägersberghalle nach Schalkenbach eingeladen. Die beiden zeigen auch in diesem Programm ihre Fähigkeit, gesellschaftliche und politische Entwicklungen aus der Sicht der Frau auf der Straße mit Witz und augenzwinkernd darzustellen. Denn der Alltag ist ernst genug – es muss ja auch noch was zu lachen geben!

Raus aus Hartz IV, rein in den Arbeitsmarkt! Na gerne, nur – wie? Und wo? Schließlich hat die Arbeitswelt auf Frau Kokoschinski und Frau Schräuble nicht gerade gewartet. Also müssen Ideen her: Oma-Service, Ölbohrinsel, Hundesitting? Wie verkauft man Unterwäsche in Übergrößen? Hat Handwerk goldenen Boden? Oder ist eine reiche Heirat doch die beste Lösung? Ob ein Mindestlohn für Manager, ein Pubertäts-Sprachkurs für Pädagogen oder das berechenbare Leben als Kassiererin im Supermarkt, die Probleme der beiden tatkräftigen und arbeitswilligen Protagonistinnen lösen wird – man wird es sehen. In gewohnt kecker und spöttischer Manier, sparsam schwäbisch und großzügig rheinisch führen die Weberinnen durch die Höhen und Tiefen des Lebens im Reich der Angela Merkel und ihrer schwarz-roten Koalition.

  • Das Programm beginnt um 20 Uhr (Einlass ab 19.15 Uhr). Kartenvorverkauf und weitere Infos: Tourist-Information Brohltal, Kapellenstraße 12, 56651 Niederzissen, Telefon 02636 / 19433, E-Mail tourist@brohltal.de.

Mädchen lernen Ingenieurberufe kennen

Der RheinAhrCampus Remagen beteiligt sich an der Junior-Ingenieur-Akademie der Erzbischöflichen Liebfrauenschule Bonn. Für 24 Schülerinnen dieser Schule fiel vor wenigen Tagen der Startschuss. Bei einer Einführungsveranstaltung, an der auch Regina Reichhardt, Projektleiterin „Junior-Ingenieur-Akademie“ der Deutschen Telekom-Stiftung, teilnahm, bekamen die Mädchen einen ersten Einblick in Themen und Angebote, die in den nächsten beiden Jahren auf sie zukommen.

Einer der Projektparnter ist der RheinAhrCampus Remagen, der durch das Ada-Lovelace-Projekt unterstützt wird. Zusammen mit dem Forschungszentrum CAESAR, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und dem Fraunhofer ICT–TheoPrax bietet die FH den Mädchen einen Einblick in naturwissenschaftliche und technische Studiengänge sowie in den Alltag eines Ingenieurs. Die Akademie beginnt in Jahrgangsstufe 9, hat eine Laufzeit von vier Semestern und wird in den Schulalltag integriert. So nehmen die Mädchen einmal wöchentlich an Praktika, Exkursionen, Seminaren und Workshops der Projektpartner teil.

Birgit Lentz, RheinAhrCampus Remagen